Theorien


Eine Theorie ist ein vereinfachtes Bild eines Ausschnitts der Realität, der mit diesem Bild beschrieben und erklärt werden soll, um auf dieser Grundlage möglicherweise Prognosen zu machen und Handlungsempfehlungen zu geben.

Jeder Theorie liegen mehr oder weniger deutlich ausformulierte Annahmen zugrunde. Es lassen sich Alltagstheorien und wissenschaftliche Theorien unterscheiden. Letztere unterscheiden sich von ersteren durch höheren Grad an Bewusstheit, ausdrückliche Formulierung, größeren Umfang und meist durch die Einbeziehung von systematischer Beobachtung, die der Prüfung der Theorien dient (empirische Prüfung). Im folgenden geht es primär um wissenschaftliche Theorien.

Das Wort Theorie (griechisch θεωρείν theorein: beobachten, betrachten, [an]schauen; θεωρία theoría: Anschauung, Überlegung, Einsicht, wissenschaftliche Betrachtung; wörtlich: „Schau des Göttlichen“, theos; die Betrachtung oder Wahrnehmung des Schönen als moralische Kategorie) bezeichnete ursprünglich die Betrachtung der Wahrheit durch reines Denken, unabhängig von ihrer Realisierung.

Der Begriff wird alltagssprachlich auch unbestimmt als Gegenteil von Praxis (griechisch πρᾶξις: Handlung, Verrichtung, auch Vollendung) benutzt.

(Mehr Infos  hier)

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21.12.2012

Die Maya benutzten für rituelle und zivile Zwecke verschiedene, einander ergänzende Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten, die für Himmelsbeobachtungen und historische Aufzeichnungen eine große Rolle spielten. Die Kombinationen von Tzolkin- und Haab-Daten wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde.

Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage dem

21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet.

Man will hier einen angeblichen

„Weltuntergangstag“

der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies inhaltlich völlig unzutreffend ist.

Korrekt ist, dass an diesem Tag

in der Langen Zählung

zum ersten mal die Konstellation

des Schöpfungstages

(13.0.0.0.0)

wiederkehrt.

Die passende Korrelation zwischen Mayakalender-Daten

und christlichem Kalender

wird kontrovers diskutiert.

So bestätigen die Autoren Krygier und Rohark auf der Basis vieler unterschiedlicher

Quellen das Datum

21. Dezember 2012,

während Fuls in seiner Dissertation zu diesem Thema eine ganz andere Umrechnung ermittelt.

Das Haab ist ein Sonnenkalender mit 5-Tages-Interkalation, aber ohne Bindung an die Mondphasen.

Der Tzolkin-Kalender

ist – im Unterschied

zu den meisten anderen historischen und modernen Kalendersystemen


nicht an den Sonnen

oder Mondrhythmus gebunden.

Es wurden zahlreiche Spekulationen gemacht,

welchen astronomischen oder sonstigen Vorgaben dieses komplexe System folgt.

Eine schlüssige Antwort steht noch aus und

ist derzeit auch wegen der schlechten Quellenlage nicht zu erwarten.

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